Feuerwehrreise 2026 – Rom, die Ewige Stadt

Die diesjährige Feuerwehrreise führte uns in die Ewige Stadt – nach Rom.
Am Donnerstagmorgen, dem 3. September 2026, war es endlich soweit. Um 9.30 Uhr trafen
wir uns beim Depot, um gemeinsam mit dem Bus zum Flughafen zu fahren. Dort
angekommen, blieb noch etwas Zeit, die jeder für sich nutzen konnte, bevor unser Flug mit
etwas Verspätung gegen 13.30 Uhr abhob.
In Rom angekommen, ging es nach einer weiteren kleinen Verzögerung – diesmal aufgrund
des „Aufgabegepäcks eines Einzelnen“ – mit dem Leonardo Express Richtung Roma
Termini, dem Hauptbahnhof Roms. Von dort waren es nur wenige Gehminuten bis zu
unserem Hotel. Nach dem Einchecken und einer kurzen Erfrischung machten wir uns zu Fuss
auf den Weg in die Stadt, um gemeinsam etwas zu essen.
Anschliessend liessen einige den Abend noch gemütlich am Tiber, unterhalb der Castel
Sant’Angelo, in einer Freiluftbar mit Live-Musik und dem einen oder anderen kühlen
Getränk ausklingen. Gegen Mitternacht löste sich die Gruppe dann langsam auf.
Freitag – Zu Besuch bei der Schweizer Garde
Am Freitagmorgen hiess es bereits um 8.45 Uhr Treffpunkt, denn unser erstes grosses
Highlight stand auf dem Programm: der Besuch bei der Schweizer Garde im Vatikan.
Dort wurden wir von Tom, einem Gardisten, sehr herzlich empfangen. Er gab uns interessante
Einblicke in den Alltag und die Aufgaben eines Gardisten und erzählte uns viel
Wissenswertes über die traditionsreiche Garde.
Ein besonderes Erlebnis war es, einer Ehrengarde beim Abtreten zuzusehen, die anlässlich
eines Staatsbesuchs beim Papst aufgestellt worden war.
Anschliessend durften wir einen Blick in die Waffenkammer der Schweizer Garde werfen.
Dort konnten wir die verschiedensten Waffen und Uniformen bestaunen und bekamen weitere
spannende Einblicke in die Geschichte und den Alltag der Gardisten.
Zum Abschluss unseres Besuchs erwartete uns noch ein gemütlicher Apéro mit feiner Pizza,
Wein und sogar Schweizer Bier.
Gegen Mittag teilte sich die Gruppe auf und verfolgte unterschiedliche Ziele. Während eine
Gruppe noch weiter den Vatikan erkundete – unter anderem den Petersdom, den Deutschen
Friedhof und die Castel Sant’Angelo – machte sich die andere Gruppe mit verschiedenen
Hop-On-Hop-Off-Bussen auf den Weg durch den teilweise chaotischen römischen
Strassenverkehr.
Am Abend trafen wir uns nach und nach wieder und liessen den Tag bei einem gemeinsamen
Abendessen gemütlich ausklingen.
Samstag – Stadtführung oder Abkühlung am Meer
Am Samstag teilte sich unsere Gruppe erneut auf. Ein Teil machte sich mit Jan auf eine
spannende Stadtführung durch Rom. Die andere Gruppe fuhr mit Simon zum Porto di
Civitavecchia ans Meer, um sich dort bei sommerlichen Temperaturen abzukühlen –
inklusive der einen oder anderen ausgiebigen Planschrunde im Meer.
Bei der Gruppe auf Stadtführung stand zum Abschluss noch ein Besuch in einer der ältesten
Gelaterias Roms auf dem Programm: der Gelateria Fassi. Ursprünglich war dort sogar noch
eine Führung geplant gewesen. Aufgrund eines kleinen Formfehlers unsererseits konnte diese
jedoch leider nicht stattfinden. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, und so
liessen wir es uns stattdessen bei einem leckeren Gelato gutgehen.
Am Abend trafen sich dann wieder alle zum gemeinsamen Abendessen und liessen den
vorletzten Tag unserer Reise gemütlich ausklingen.
Sonntag – Noch einmal Rom geniessen
Der Sonntag stand schliesslich zur freien Verfügung. Die verbleibende Zeit wurde nochmals
genutzt, um die Stadt zu Fuss zu erkunden, die letzten Sehenswürdigkeiten zu bestaunen oder
eine weitere Runde mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus zu drehen.
Um 15.30 Uhr trafen wir uns wieder beim Hotel. Von dort ging es mit dem Leonardo
Express zurück zum Flughafen.
Der Rückflug verlief pünktlich und ohne grössere Zwischenfälle, sodass wir gegen 23.15 Uhr
wieder wohlbehalten bei unserem Depot eintrafen.
Fazit
Für mich als Mitorganisator war es eine rundum gelungene Feuerwehrreise in eine
beeindruckende und vielseitige Stadt. Rom hat uns mit seiner Geschichte, seinen
Sehenswürdigkeiten, dem italienischen Lebensgefühl und natürlich auch kulinarisch einiges
geboten.
Es war eine tolle Reise mit vielen schönen Erlebnissen, lustigen Momenten und einer super
Kameradschaft. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Reise
beigetragen haben.
Eine Reise, die uns sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleibe

 

Jan Scholtyssek